Humane Milcholigosaccharide - eine Perspektive für Frühgeborene zum Weltfrühchentag

Nachrichtenüberblick und Pressemitteilungen

Nachrichtenüberblick und Pressemitteilungen - 2017

2017

20.11.2017

EU Zulassung für 2′-Fucosyllactose: Die Jennewein Biotechnologie GmbH hat ein Antwortschreiben von der Europäischen…
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17.11.2017 PR

Forum für Wissenschaftsjournalisten und Wissenschaftler: Die Wissenswerte ist ein Forum für deutschsprachige Wissenschaftsjournalisten und Wissenschaftler…
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05.10.2017

Networking für Studenten, Doktoranden und Absolventen: Seit 1999 führt die Biotechnologische Studenteninitiative e.V. jährlich die Firmenkontaktmesse…
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20.07.2017 PR

Supply Side West, Las Vegas: Seit über 20 Jahren ist die Messe Supply Side West,…
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20.07.2017 PR

Wissenschaftliche Konferenz über Muttermilch: Vom 16.-21.07.2017 findet in Lissabon die von der FASEB (Federation…
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20.06.2017

Messepräsenz in Asien: Humane Milch Oligosaccharide sind ein Zukunftsmarkt, besonders im asiatischen Raum.…
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15.05.2017

Asien-Pazifik Gipfel für Nahrungsmittel: Der Food Asia Pacific Summit in Singapur, der vom 03.-05.07.2017…
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15.05.2017

China, ein Zukunftsmarkt: Vom 20.-22.06.2017 findet die Health Ingredients China in Shanghai statt.…
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26.04.2017 PR

50. Jahrestreffen der ESPGHAN: Das 50. Jahrestreffen der ESPGHAN findet in diesem Jahr vom…
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25.04.2017 PR

Jennewein Biotechnologie nimmt an der Vitafoods Europe teil: Die Vitafoods Europe findet vom 09.-11.05.2017 in Genf statt und…
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17.03.2017

Jennewein Biotechnologie auf der Food Vision Asia: Die Food Vision Asia findet vom 25.-27.04.2017 in Singapur statt.…
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17.03.2017

Jennewein Biotechnologie ist Teil einer EU-Kampagne: Im Rahmen einer Imagekampagne der Europäischen Kommission wird die Jennewein…
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18.01.2017

Teilnahme an der Food Vision London: Die Food Vision London findet vom 01.-03.03.2017 statt. Auf dieser…
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Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jedes Jahr weltweit 15 Millionen Babys zu früh geboren. In Deutschland sind es jährlich ca. 65 000. Diese Frühgeborenen oder so genannten Frühchen sind aufgrund des noch unterentwickelten Immunsystems anfälliger für Infektionskrankheiten und neigen häufig auch zu Entzündungen des Gastrointestinaltraktes. Diese gastrointestinalen Infektionen können eine so genannte nekrotisierenden Enterokolitis (NEK) hervorrufen, welche schwere Schädigungen der Organe nach sich zieht und bis zum Tod der Kinder führen kann.

Behandelt werden kann diese Erkrankung mit Breitbandantibiotika oder einem chirurgischen Eingriff, dem jedoch lebenslange Komplikationen folgen können.Dass auch Muttermilch vor NEK schützen kann, haben unlängst wissenschaftliche Studien belegt.
Es stellte sich heraus, dass Frühgeborene, die mit Muttermilch ernährt werden, seltener hieran erkranken als Babys, die her-
kömmliche Säuglingsnahrung zu sich nehmen. Die herkömmliche Säuglingsnahrung unterscheidet sich von der Muttermilch dadurch,
dass letztere humane Milch-Oligosaccharide (HMOs) enthält, welche im Milchpulver nicht vorkommen. Humane Milch-Oligosaccharide
sind komplexe Zuckermoleküle; es sind ca. 200 strukturell unterschiedliche HMOs bekannt. Nach Fetten und Lactose bilden sie den drittgrößten Anteil der menschlichen Muttermilch und sie kommen in dieser Komplexität und Menge nur in humaner Milch vor. Mutter-
milch enthält zwischen fünf und 25 Gramm HMOs pro Liter

Wissenschaftliche Studie haben nachgewiesen, dass diese natürlichen Zucker verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen für Säuglinge haben.Sie sind präbiotisch, können das Risiko für Infektionskrankheiten, wie z.B. Norovirusinfektionen senken und fördern die neuronale Entwicklung der Neugeborenen. Zudem haben HMOs einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems und die Barrierefunktion des Darmepithels, was wiederum eine wichtige Rolle beim Schutz vor der nekrotisierenden Enterokolitis bei Früh-
geborenen spielt. In diesem Zusammenhang konnte in Tiermodellen nachgewiesen werden, dass spezifische HMOs, wie 2‘-Fucosylla-
ctose und Disialyllacto-N-tetraose, die ebenfalls in der Muttermilch vorkommen, diese schädliche Darmerkrankung von Frühgeborenen abwenden können.

Das bedeutet, dass vor allem gestillte Babys und Frühgeborene, die Muttermilch bekommen, von den positiven gesundheitlichen Auswirkungen dieser Zuckermoleküle profitieren können. Seit vier Jahren gibt es jedoch auch eine Formulanahrung, die u.a. 2‘-Fucosyllactose enthält und auch nicht gestillten Babys damit den Vorteil von HMOs zugutekommen lässt. Für Frühchen, die keine Muttermilch bekommen können, bietet sich mit den jüngst entdeckten positiven Eigenschaften von HMOs auf die Verringerung des Risikos an NEK zu erkranken eine Perspektive zur Abwehr dieser teils lebensbedrohlichen Darmerkrankung.